Bedarfsgerecht düngen von Anfang an: Wie Poesie® die Stickstoffversorgung optimiert
Die ersten Gespanne mit organischen Düngern sind bereits unterwegs, und auch die mineralische Düngung rückt in den nächsten Tagen in den Fokus. Gerade die erste Gabe hat großen Einfluss auf den weiteren Verlauf des Bestandes: Wann dünge ich, wie viel und mit welchem Dünger? Diese Entscheidungen steuern zentrale, ertragsrelevante Prozesse und können helfen, Witterungseinflüsse abzufedern und die
Bestandsentwicklung gezielt zu lenken.
Angesichts deutlich gestiegener Düngerkosten bei gleichzeitig eher niedrigen Erzeugerpreisen stellt sich mehr denn je die Frage, wie sich Nährstoffe maximal effizient einsetzen lassen, um das Potenzial der Kulturen voll auszuschöpfen. In der Praxis führen mehrere, an Witterung, Vegetationsverlauf und Pflanzenentwicklung angepasste Gaben oft zu sehr guten Ergebnissen. Dennoch gelingt mit herkömmlichen mineralischen Düngern nicht immer eine durchgehend bedarfsgerechte und kontinuierliche Versorgung. Kurzzeitige Über- und Unterversorgungen können die Nährstoffeffizienz senken, die Pflanzen stressanfälliger machen und am Ende Geld kosten. Hinzu kommt, dass die wenigsten Landwirte ihren Dünger vollständig vorgekauft haben und jetzt vor der Kostenfrage stehen.
Eine Lösung für diese Herausforderung ist Poesie®. Durch vier verschiedene Mikroorganismenstämme werden der Pflanze kontinuierlich und bedarfsgerecht rund 40 kg N/ha zur Verfügung gestellt. Dadurch kann Poesie® mit 4,0 L/ha sinnvoll in die Düngestrategie integriert werden, um Über- oder Unterversorgungen zu vermeiden und den Bestand konsequent am Ertragspotenzial auszurichten. Die kontinuierliche Stickstoffbereitstellung schafft zusätzliche Versorgungssicherheit – und das zu Kosten von unter 1 €/kg N.
Die Versorgung über Mikroorganismen ist zudem bilanzfrei. Das bedeutet: Poesie® kann entweder in die bestehende Düngemenge integriert oder „on top“ eingesetzt werden – je nach Strategie und Zielsetzung.
Für eine Beratung zur Eingliederung in Ihre Düngestrategie, sprechen Sie uns an.
Mit dem Vegetationsstart rücken auch die ersten Herbizidbehandlungen in greifbare Nähe
Dass Herbizide mit dem Wirkstoff Flufenacet künftig wegfallen, stellt die Notwendigkeit der Frühjahrsbehandlung, bzw. Nachbehandlung in einen stärkeren Fokus. In vielen Behandlungen stehen weitere Wirkstoffe unter Druck – und mit jedem Verlust schrumpfen die Möglichkeiten, Wirkstoffklassen gezielt zu wechseln. Genau das verschärft die Resistenzsituation: Je weniger Alternativen zur Verfügung stehen, desto höher wird der Selektionsdruck auf die verbleibenden Mittel. Deshalb ist längst klar, dass wir alle verfügbaren Hebel nutzen müssen, um die Leistung der verbleibenden Wirkstoffe abzusichern. Gleichzeitig zeigt die Praxis, dass Ersatzprodukte die Wirkung oder die Kulturverträglichkeit der wegfallenden Wirkstoffe nicht immer vollständig erreichen.
Genau hier kann GentleMan® unterstützen. Mit 0,5 L/ha in Kombination mit der Herbizidmaßnahme kann es die Wirkungsgrade der Herbizide erhöhen und gleichzeitig die Verträglichkeit für die Kultur verbessern. Das reduziert Stress in der Pflanze, stabilisiert die Bestandsentwicklung und stärkt die Konkurrenzkraft gegenüber Unkräutern und Ungräsern. „Ein Herbizid ist immer nur so stark, wie die Konkurrenzkraft der
Kultur“. Gleichzeitig wird im Ungras der Stoffwechsel so angeregt, dass die Wirkstoffe schneller zum Wirkort gelangen und wir so in Summe die Wirkungsgrade der Maßnahme steigern können.
Weitere Informationen zum Thema Herbizidbehandlungen mit GentleMan®:
Entdecken Sie in unserer OmniCult Podcast-Folge 44 „Zinseszinseffekt auf dem Acker: Was 3 % mehr Wirkungsgrad wirklich bedeuten“, wie bereits eine Wirkungsgradsteigerung von 3 % mit GentleMan® eine erhebliche Wirkung auf die Ackerfuchsschwanzpopulation erzielen kann.
Hier finden Sie das aktuelle „OmniCult® – Auf den Punkt. KW 08/26“ als PDF-Download.