Das Ende einer Ära in der Gräserbekämpfung
Der Countdown läuft: Bis Ende 2026 stehen flufenacethaltige Mittel (z. B.: Herold SC, Cadou SC oder Aspect), einer der bewährtesten Bausteine in der Gräserbekämpfung, noch zur Verfügung. Danach müssen Landwirte auf alternative Lösungen umsteigen, die entweder eine geringere Wirksamkeit oder eine erhöhte Phytotoxizität aufweisen. Diese Entwicklung stellt die Landwirtschaft vor große Herausforderungen, besonders angesichts zunehmender Resistenzprobleme bei Ungräsern.
Die letzten zwei Jahre optimal nutzen
Für die Herbstsaisons 2025 und 2026 empfiehlt sich, den Flufenacet-Einsatz zu nutzen, um den Gräserdruck so weit wie möglich zu reduzieren. Doch auch in dieser Übergangszeit sollten Landwirte bereits zukunftsorientierte Strategien entwickeln und anwenden.
GentleMan® - Die Lösung für heute und morgen
Genau hier bietet GentleMan® einen doppelten Vorteil: Es optimiert nicht nur die Wirkung von Flufenacet in den verbleibenden Jahren, sondern bereitet auch den Weg für die Zeit danach. GentleMan® macht Herbizide mit höherer Phytotoxizität deutlich verträglicher für die Kulturpflanze und steigert gleichzeitig die Wirkungsgrade von Herbiziden mit geringerer Wirksamkeit.
So funktioniert GentleMan®:
- Verbesserter Energiestoffwechsel: Ermöglicht der Kulturpflanze, Herbizidwirkstoffe schneller zu verstoffwechseln
- Stärkung der Kulturpflanze: Erhöht die Konkurrenzkraft gegenüber Unkräutern und Ungräsern
- Wirkungsgradsteigerung: Herbizide gelangen schneller zum Wirkort und reduzieren metabolische Resistenzen
- Stressreduktion: Schützt die Kulturpflanze vor Wachstumsdepressionen durch phytotoxische Effekte
Einsatzgebiete: Von Raps bis Getreide
GentleMan® hat sich im Vor- und Nachauflauf nicht nur im Getreide, sondern auch im Raps als zuverlässiger Partner bewährt. Kostenpunkt im Raps und Getreide ca. 10 Euro pro Hektar.
GentleMan® im Vorauflauf: GentleMan® wird gemeinsam mit dem Herbizid als Mischung ausgebracht und ist dadurch Teil des Bodenfilms auf der Erdkruste. Beim Durchstoßen nimmt der Keimling sowohl Herbizid als auch GentleMan® auf. In Ungräsern beschleunigt GentleMan® den Stoffwechsel, wodurch der Wirkstoff schneller zum Wirkort gelangt. In der Kulturpflanze hingegen wird der Wirkstoff schneller abgebaut. Die Kulturpflanze wird dadurch im Wachstum gefördert und vor Stress durch die Herbizidmaßnahme geschützt.
Im Raps:
- Anwendung sowohl mit Vorauflauf- als auch mit Nachauflaufherbiziden
- Besonders wertvoll bei Kombinationen mit Belkar und weiteren Mischpartnern
- Auch bei ungleichmäßig aufgelaufenen Beständen empfehlenswert
Im Getreide:
- Anwendung zusammen mit Vorauflauf- oder frühen Nachauflaufherbiziden
- Besonders sinnvoll bei Problemungräsern (Ackerfuchsschwanz, Windhalm, Trespe), da Herbizide im Herbst oft nicht richtig ziehen – GentleMan® steigert die Wirkungsgrade und reduziert metabolische Resistenzen
Fazit: Jetzt handeln für die Zukunft
Der Wegfall von Flufenacet markiert einen Wendepunkt in der Gräserbekämpfung. Mit GentleMan® steht jedoch bereits heute eine wissenschaftlich abgesicherte und praxiserprobte Lösung zur Verfügung, die nicht nur die Wirksamkeit der noch verfügbaren Herbizide maximiert, sondern auch einen zukunftsfähigen Ansatz für die Zeit nach Flufenacet bietet.
Nutzen Sie die verbleibende Zeit, um den Gräserdruck zu reduzieren und setzen Sie auf die bewährte Wirkung von GentleMan®, um Ihre Herbizidmaßnahmen schon heute zu optimieren. So stellen Sie die Weichen für eine erfolgreiche Gräserbekämpfung auch nach 2026.
Für alle, die noch tiefer in das Thema einsteigen wollen: Wir haben das Ganze noch ausführlich in unserem OmniCult Podcast besprochen. Hier geht es zur Folge 15 „Herbizide im Herbst“: OmniCult Podcast anhören