HardRock® in BBCH 31/32 – Standfestigkeit ohne Kulturstress
Die guten Witterungsbedingungen der vergangenen Wochen haben die Pflanzenentwicklung vorangetrieben – nun rückt die BBCH 31/32-Behandlung im Getreide in den Fokus. Entscheidend ist dabei die bedarfsgerechte Anpassung der Wachstumsregler-Aufwandmenge: Lageranfälligkeit der Sorte, Düngungsintensität und Stickstoff-Nachlieferungspotenzial müssen sorgfältig berücksichtigt werden, um die Pflanzen zuverlässig zu stabilisieren – ohne sie zu stressen.
Erschwerend kommen schwer kalkulierbare Faktoren hinzu: Unbeständiges Wetter, Nachtfröste oder mangelnde Sonneneinstrahlung können die Stresswirkung verstärken, die Wachstumsregler-Wirkung mindern und trotzdem zur Lagerbildung führen. Falsche Dosierungen oder ungünstige Bedingungen schädigen Wurzelmasse und Ertragsanlagen nachhaltig – mit direkten Ertragsverlusten als Konsequenz.
Unsere Empfehlung zur BBCH 31/32-Maßnahme im Getreide: 1 L/ha HardRock®
HardRock® sorgt für zuverlässige Standfestigkeit – ohne die Pflanze dabei zu belasten. Der einzigartige Wirkkomplex „Zimacusin“ gewährleistet eine sichere Wirkung über alle Temperaturbereiche hinweg und fördert aktiv die Pflanzenentwicklung sowie das Wurzelwachstum, anstatt es zu hemmen.
Durch den Einsatz von HardRock® werden silikatische Ligninstrukturen verstärkt in das Zellgewebe eingebaut – das Ergebnis: maximale Standfestigkeit bei gleichzeitig hoher Elastizität des Halms. Mit der standardisierten Aufwandmenge von 1 L/ha HardRock® und einer situationsabhängigen reduzierten Menge Wachstumsregler wird optimale Standfestigkeit erreicht bei gleichzeitiger Kulturförderung.
Beispiel: Bei Kombinationen aus CCC und Trinexapac bzw. Prohexadion kann die CCC-Menge gestrichen und durch HardRock® ersetzt werden. Bei reinen Trinexapac/Prohexadion-Maßnahmen empfehlen wir, die Wachstumsreglermenge um ca. 20–30 % zu reduzieren. Für standortspezifische Empfehlungen kontaktieren Sie gerne unsere Ansprechpartner.
Rückblick: Poesie® im Raps – Frühjahrsstart 2026
Die warmen Temperaturen der vergangenen Wochen haben dem Raps einen guten Saisonstart ermöglicht. Bestände, die im Herbst mit Poesie® behandelt wurden, profitierten dabei besonders: Die kontinuierliche Stickstoffversorgung über Mikroorganismen ermöglichte auch während der eigentlichen Vegetationsruhe eine stabile Nährstoffversorgung – mit sichtbar kräftigeren und gleichmäßigeren Beständen als Ergebnis.
Herausfordernd war die Situation hingegen für unbehandelte Bestände: Hohe Lufttemperaturen bei gleichzeitig geringen Bodentemperaturen verhinderten die bodenseitige Stickstoffmineralisierung – die Pflanzen konnten keinen Stickstoff aus dem Boden aufnehmen und verfielen in sogenannte „Hungerlöcher“. Dieses Phänomen erzeugt erheblichen Stress in der Pflanze und führt zum Abbau von Ertragsanlagen – mit direkten Konsequenzen für den späteren Ertrag.
Poesie® konnte genau hier seinen entscheidenden Vorteil ausspielen: Die blattaktive Versorgung über Mikroorganismen arbeitet unabhängig von der Bodenmineralisierung und sichert eine kontinuierliche Nährstoffversorgung – auch in kritischen Phasen. Dieser Effekt wurde durch mehrere Bonituren zu Vegetationsbeginn eindrucksvoll bestätigt.
Poesie® im Winterweizen – Effiziente Stickstoffversorgung unabhängig vom Boden
Gerade die zweite und dritte Stickstoffgabe im Winterweizen ist häufig mit Effizienzverlusten verbunden. In dieser Wachstumsphase ist der Bedarf der Pflanze zwar hoch, doch die Aufnahmebedingungen sind oft alles andere als ideal: stagnierende Mineralisation bei schwankenden Temperaturen oder einsetzende Frühjahrstrockenphasen limitieren die Verfügbarkeit des ausgebrachten Stickstoffs erheblich. Hinzu kommt, dass Ammoniumverluste durch Ausgasung – insbesondere bei harnstoffbasierten Düngern und steigenden Temperaturen – den tatsächlich pflanzenverfügbaren Anteil weiter reduzieren. Bei Trockenheit bleibt Mineraldünger mangels Bodenfeuchte wirkungslos – gebundenes Kapital ohne gesicherten Ertrag. Gleichzeitig treiben steigende Energiekosten die Düngerpreise weiter nach oben. Das Risiko, viel zu investieren und wenig zurückzubekommen, war selten so hoch wie heute.
Poesie® bietet hier eine zuverlässige Ergänzung:
- 40 kg N/ha bilanzfrei und kontinuierlich bereitgestellt
- Versorgung über Mikroorganismen direkt in den grünen Pflanzenteilen
- Unabhängig von Bodenmineralisation und Bodenfeuchte – auch bei Trockenstress gesichert
- Einfache Integration als Mischungspartner in bestehende Maßnahmen
Die blattaktive Stickstoffversorgung über Mikroorganismen arbeitet vollständig unabhängig vom Boden und schließt Versorgungslücken, die klassische Mineraldünger in trockenen Phasen hinterlassen.
Unsere Empfehlung: 4 L/ha Poesie® bis ins BBCH 31/32 als Mischungspartner in einer Pflanzenschutzmaßnahme einsetzen.
Für individuelle Strategien und Fragen sprechen Sie uns gerne an.
Anwendungsbeispiel:
1. Gabe | 2. Gabe | 3. Gabe | |||
|---|---|---|---|---|---|
Standard | 60 Kg N/ha | 70 Kg N/ha | 50 Kg N/ha | ||
Mit Poesie® | 60 Kg N/ha | 55 Kg N/ha | 35 Kg N/ha | ||
+ 40 Kg N/ha durch Poesie® kontinuierlich über die gesamte Vegetation | |||||
Ausblick: Die Rübensaat hat begonnen.
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